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Warum Männergesundheit?

Darum kümmert sich der Urologe (nicht nur)

 Neben den „klassischen Männerkrankheiten“ wie Hodenhochstand, Vorhautverengung und Prostataerkrankungen bedrohen folgende bösartigen Erkrankungen die Männergesundheit:

Hodenkrebs tritt bereits bei jungen Männern zwischen 15 und 35 Jahren auf; erfreulicherweise kann in den allermeisten Fällen eine komplette Heilung
erreicht werden; hier lässt sich immer wieder das Beispiel von Lance Armstrong anbringen, der nach überstandener Hodenkrebsbehandlung (einschließlich Chemotherapie)
mehrfach die Tour de France gewonnen hat.

Peniskrebs gehört zu den selteneren Erkrankungen, er wird häufig ausgelöst durch Viren. Diese Viren verursachen bei Frauen Gebärmutterhalskrebs. Durch eine Impfung kann die Virusinfektion und damit die
Entstehung von Krebs an diesen Organen verhindert werden. Die Impfung wird bei Mädchen durch die gesetzlichen Krankenversicherungen übernommen, bei Jungen nicht.

Prostatakrebs ist nach wie vor die häufigste bösartige Erkrankung der Männer und auch die dritthäufigste Todesursache, so dass weiterhin dringend Früherkennungsuntersuchungen einschließlich des
PSA-Bluttests empfohlen werden. Bösartige Erkrankungen sollen möglichst in einem frühen Stadium erkannt und behandelt werden, dann sind die Heilungsaussichten am besten. Zusätzlich gibt es eine Reihe weiterer –
teilweise selbstverursachter – Krankheiten, die die Gesundheit der Männer bedrohen: Alkoholmissbrauch, Tabakrauchen, Fehl- und Überernährung mit Bewegungsmangel, Bluthochdruck und Zuckerkrankheit sowie beruflicher Stress und
Extremsportarten.

Diese Krankheiten und Risiken können – positiv oder negativ – durch das eigene Verhalten beeinflusst werden. Weniger gut beeinflussbar sind Burnout/Depressionen, Schlafstörungen, Hormonmangel und erektile Dysfunktion
als weitere Männerkrankheiten. Bindungsunfähigkeit stellt ein spezielles Männerproblem dar und ist einer gesunden Lebens-führung abträglich, da gerade die Männer gesundheitlich von einer intakten Partnerschaft profitieren.

Falsche Freunde: Alkohol, Tabak, Über/Fehlernährung

Alkoholmissbrauch, Tabakrauchen, Fehl- und Überernährung mit Bewegungsmangel, Bluthochdruck und Zuckerkrankheit sowie beruflicher Stress und Extremsportarten. Diese Krankheiten und Risiken können – positiv oder negativ –
durch das eigene Verhalten beeinflusst werden. Wahrscheinlich ist das erste (handelsübliche) Glas eines alkoholhaltigen Getränks sogar gesundheitsfördernd;ab dem zweiten Glas wird der Alkohol schädlich. Männer sind von übermäßigem Alkoholgenuss
dreimal häufiger betroffen als Frauen, insbesondere beim Genuss von Hochprozentigem. Alle Organe, die Männern lieb und teuer sind, werden davon betroffen einschließlich der Psyche mit Wesensveränderung, Depression und Suizidalität.

Bluthochdruck gehört zu den häufigsten Zivilisationskrankheiten und betrifft fast ¼ der Bevölkerung; auch hier erkranken die Männer früher und häufiger als die Frauen. Das Rauchen ist das am dringendsten zu vermeidende Risiko; lebenslange Raucher haben eine 50-%ige Chance, an dem Genuss ihres legalen Konsumproduktes schwer zu erkranken oder zu versterben. Besonders gefährlich ist der Nikotingenuss in Kombination mit weiteren Risiken wie Übergewicht, Alkoholgenuss, Bewegungsarmut, Bluthochdruck
und schlechte Ernährung. So gehen den Männern Lebensjahre im zweistelligen Bereich verloren.

Aufhören lohnt immer; die Männer haben in den vergangenen Jahren gezeigt, dass sie ihre Lehren ziehen können; sie rauchen deutlich weniger als vor 20 Jahren. Bedauerlicherweise haben die Frauen erheblich aufgeholt und nähern sich – wie in anderen Bereichen auch – dem männlichen Risikoverhalten an.

Text: Dr. Klaus Esders

 

NOP-Mitglieder

Dr. med. Frank Ahrweiler, Kappeln

Dr. med. Peter Anton, Schleswig

Guido A.W. Ebel, Geesthacht

Dr. med. H.-U. Fink & Dr. med. Y. Girma,
Rendsburg

Dr. med. Jörg Fuhrberg, Husum

Dr. med. Ascan Jung & Frank-Peter Schulz,
Heide

Dr. med. Friedhelm Kaup, Kiel

Dr. med. Wolfgang Keil, Kiel

Dr. med. Thomas Quack, Plön

Dr. med. Eric Romahn & Klaus Scheunpflug, Kiel

Dr. med. (I.) Frank Schäfer, Eckernförde

Dr. med. Axel Schroeder & Tim Berke,
Neumünster

Dr. med. Wolter, Eckernförde

Gerd Stecher, St. Peter-Ording

Dr. med. Sönke Tedsen, Eutin

Dr. med. Salah Wanli, Ahrensburg

Sebastian Bach, Dr. med. Nils Nürnberg, PD Dr. med.
Jan Lehmann &

PD Dr. med. Christof van der Horst – Urologie
Städtisches Krankenhaus Kiel

Dr. med. Esders – Urologie
Friedrich-Ebert-Krankenhaus Neumünster

Dr. med. Gleichmann – Urologie Segeberger Kliniken

PD Dr. med. Andreas Bannowsky – Urologie Imland-Klinik
Rendsburg