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SpiFa Pressemeldung

Forderung nach Trennung innerhalb der Kassenärztlichen Vereinigung Facharzt-Hausarztscheidung nicht möglich

Berlin, 18.09.2014 – „Sektorengrenzen überwinden, statt neue zu schaffen, das ist das Ziel. Der SpiFa begrüßt das klare Statement der 50 Berufsverbände“, erklärt SpiFa Hauptgeschäftsführer Lars F. Lindemann.

Die Erklärung kann mit Recht den Anspruch erheben, für alle Ärzte zu sprechen: Es sind nicht nur - wie unter den Internisten - klassische Hausarztvertreter dabei. Viele Facharztgruppen wie Diabetologen oder Gastroenterologen sind in der Patientenversorgung fast enger mit den Hausärzten verzahnt als mit anderen Fachärzten. “Was man in der Patientenversorgung nicht trennen kann, kann auf KV-Ebene nicht geschieden werden“, stellt Dr. Axel Schroeder, SpiFa Vorstand, fest.
Auch sollten sich die Trennungsbefürworter einer einschneidenden Konsequenz  bewusst sein: „Sind die Sektoren auf KV-Ebene getrennt, wird jeder für sich kämpfen. Das gemeinsame Versorgungsprojekt und vor allem der Einfluss auf seine Steuerung gingen den Ärzten verloren. Dies käme einem Blankoscheck für Kassen und Politik gleich. Für die Patienten wäre die Folge, dass die Ärzte keine Anwälte mehr für sie sein könnten“, warnt Lars F. Lindemann vor dem Verlust, die gemeinsame Mitgestaltung aufzugeben.

Weitere Informationen finden Sie hier.